Verschiedene BeitrÀge & Publikationen

Ob durch eigene Publikationen oder als Stimme in Medien und FachbeitrĂ€gen – Dezentrum prĂ€gt Diskurse rund um digitale Transformation, Demokratie und gesellschaftlichen Wandel. In dieser Sammlung zeigen wir, wo unsere Perspektiven bereits Wirkung entfalten: von Interviews ĂŒber Essays bis zu GastbeitrĂ€gen.

Dezentrum Beitraege Publikationen

Der Masterplan

Die Zukunft kommt uns teuer zu stehen: Digitale Transformation, Deindustrialisierung, Energiekrise, alles verursacht staatliche Mehrkosten. Kann ein Grundeinkommen eine Policy sein, die diese Krisen abfedert indem sie uns finanziell absichert? FĂŒr Mein Grundeinkommen Deutschland hat das Dezentrum eine Potentialanalyse verfasst, die dieses Gedankenspiel erkundet.

Podcast mit Jeannie Schneider im Grundeinkommenspodcast «Bedingungslos» (Juni 2025)

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«WĂŒrden Sie wissen wollen, dass Sie von einer kĂŒnstlichen Intelligenz diagnostiziert wurden?»

Interview mit Effy Vayena von Ramona Sprenger im Sanitas Health Forecast (Juni 2025)

KI verspricht in der Medizin enorme Fortschritte: prĂ€zisere Diagnosen, individuellere Therapien, effizientere Prozesse. Gleichzeitig bringt sie alte Fragen nach PrivatsphĂ€re, Fairness, Automonie in neuer Dimension zurĂŒck. Die Bioethikerin Effy Vayena von der ETH ZĂŒrich sagt im Interview, wir sollten KI nicht als Bedrohung sehen, sondern als etwas, das wir aktiv gestalten können – mit klaren ethischen Leitlinien, regulatorischen Sandboxes und einer informierten Gesellschaft.

Zu lesen im Sanitas Health Forecast 2025

«Welche Zukunft wollen Sie?»

Text von Ramona Sprenger im Sanitas Health Forecast (Juni 2025)

Ein GesprĂ€ch mit dem Futuristen Bertalan MeskĂł darĂŒber, wie KI die Medizin verĂ€ndert, von der automatisierten Bilddiagnostik ĂŒber persönliche Gesundheits-Apps bis hin zu digitalen Zwillingen fĂŒr Medikamententests. Er beschreibt drei Stufen der Entwicklung: von KI-gestĂŒtzten Beratungen ĂŒber Wearables bis zu möglichen Implantaten. Dabei betont er, dass es letztlich unsere Entscheidung ist, welche Zukunft wir gestalten. Im besten Fall eine, in der FachkrĂ€fte, Patient:innen und KI als Team fĂŒr ein lĂ€ngeres, gesĂŒnderes Leben zusammenarbeiten.

Zu lesen im Sanitas Health Forecast 2025

AuszĂŒge aus dem Sanitas Health Forecast 2025
AuszĂŒge aus dem Sanitas Health Forecast 2025

TschĂŒss PrivatsphĂ€re! – So verraten Tinder, Spotify & Co. intime Details von dir

Lukas Hess als Experte zu Gast in der SRF Impact Reportage

Unsere Handys ĂŒberwachen uns und kennen unseren Standort: FĂŒr viele ist das wahrscheinlich keine Überraschung mehr. Warum es uns interessieren muss? Die Standortdaten werden weitergegeben. Tausende Apps wie Tinder, Spotify oder Candy Crush verkaufen sie an DatenhĂ€ndler. Sobald die Daten ins Netz gelangen, haben wir keine Kontrolle mehr darĂŒber, was mit ihnen passiert. Eine Recherche von SRF Impact zeigt, dass unsere Daten fĂŒr weitaus mehr verwendet werden können als fĂŒr personalisierte Werbung. Dezentrum-Partner Lukas Hess forscht zum Thema digitale Überwachung und spricht im Beitrag ĂŒber die Gefahren von Datenmissbrauch – vor allem fĂŒr Personen, die aufgrund ihrer sexueller Orientierung, Religionszugehörigkeit oder politischem Aktivismus verfolgt werden.

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Der technologische Fortschritt und die Suche nach wĂŒnschenswerten ZukĂŒnften

Text von Ramona Sprenger im VSAO Journal (Januar 2025)

Zukunftsforschung besteht nicht darin, die Zukunft vorherzusagen, sondern darin, gemeinsam wĂŒnschenswerte Zukunftsszenarien zu entwickeln. Technologien waren stets von Hoffnungen und Ängsten begleitet – von den Visionen der Science-Fiction bis zu aktuellen Debatten ĂŒber KI in der Medizin. Mit Projekten im Dezentrum setzen wir partizipative Methoden wie Szenariotechnik und Zukunftsexperimente ein, um greifbare Bilder möglicher ZukĂŒnfte zu entwerfen und diese in kleinen Schritten erlebbar zu machen. So entsteht Gestaltungsspielraum, den wir als Gesellschaft gemeinsam nutzen können.

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Von Gaza bis ins Netz: FĂŒr Menschlichkeit ĂŒberall

Winterrede von Malik El Bay im Karl*a der*die Grosse (Januar 2025)

In seiner Winterrede plĂ€diert Malik El Bay fĂŒr Gleichheit und universelle Menschenrechte und zeigt, wie selektiv diese oft gelten, etwa bei der Religionsfreiheit in der Minarettinitiative oder beim Schweigen zu Israels Kriegsverbrechen in Gaza. Er fragt, ob das Internet gescheitert ist, angesichts von Fake News, Filterblasen, algorithmischen Vorurteilen und Depressionen bei Jugendlichen. Deshalb fordert er, digitale Infrastrukturen wie soziale Medien als öffentliche GĂŒter zu behandeln, damit sie allen dienen.

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Die Winterrede von Malik El Bay am 23. Januar 2025 im Karl*a der*die Grosse
Die Winterrede von Malik El Bay am 23. Januar 2025 im Karl*a der*die Grosse

Episode 2 – Jeannie Schneider

Podcast mit Jeannie Schneider im 500m+ | Der Jahrhundertpodcast (November 2024)

Zukunft ist, was wir daraus machen, ist Jeannie Schneider ĂŒberzeugt. Als Partnerin des Think & Do Tank Dezentrum forscht sie an der Schnittstelle von Technologie, Politik und Gesellschaft und partizipativem Wandel. Aber wie können Prozesse so gestaltet werden, dass sie nicht nur Gehör, sondern echte Mitbestimmung ermöglichen?

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Wer entscheidet das?

Text von Flurin Hess im metron Themenheft 40 zum Thema Mitbestimmung und Eigensinn (Jahresausgabe 2024)

Mit weniger Hierarchie kommt mehr Mitsprache − und dazu die Frage, wie wir entscheiden, wenn wir alle entscheiden. Der Wechsel vom Konsens zum Konsent ist ein Schritt auf dem Weg zu einem breit abgestĂŒtzten Beschluss. Denn ein Entscheid ist nur dann wirklich gut, wenn alle Beteiligten ihn ĂŒberzeugt umsetzen.

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Flurin Hess im metron Themenheft 40
Flurin Hess im metron Themenheft 40

Kollaboration von Anfang an gut aufgleisen

Text von Flurin Hess fĂŒr das Journal der Mercator Stiftung Schweiz zum Thema Kollaboration

Erweitertes Netzwerk, zusĂ€tzliche Ressourcen, mehr Wissen: Mit Kollaborationen können gemeinwohlorientierte Organisationen ihre Wirkung wesentlich vergrössern. Damit die Zusammenarbeit funktioniert, gilt es ein paar Dinge zu beachten. Dezentrum-Partner Flurin Hess ist bei verschiedenen Kollaborationsprojekten in fĂŒhrenden Rollen involviert. In der vergangenen Ausgabe des Online-Formats «Wie geht das?» der Mercator Stiftung Schweiz teilte er seine Erfahrungen.

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Das Zukunftsinterview

Interview mit Ramona Sprenger im swissfuture Magazin (Dezember 2024)

Im Interview spricht Ramona Sprenger, Dezentrum-Partnerin und Vorstandsmitglied von swissfuture, darĂŒber, wie wir digitale ZukĂŒnfte aktiv gestalten können. Sie beschreibt, warum es nicht genĂŒgt, Technologien einfach hinzunehmen, sondern warum wir gesellschaftliche, rechtliche und ethische Rahmen schaffen mĂŒssen, damit Digitalisierung dem Gemeinwohl dient – und wie Szenarien und Experimente helfen, herauszufinden, welche Zukunft wir uns wirklich wĂŒnschen.

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Utopie oder Dystopie? Die Zukunft von morgen bestimmen wir heute

Mirko Fischli im Podcast bei Swiss Pioneers (15.09.2023)

Shareholder-Value reicht nicht mehr: «Mit all den Krisen am Horizont, sollten wir uns als Gesellschaft eine wĂŒnschenswerte Zukunft ausdenken, an die wir gemeinsam glauben und zu der wir uns zusammen hinbewegen können.»

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Utopien fĂŒr die Demokratie von morgen

Podcast mit Ramona Sprenger im Demokratzer Podcast (Februar 2022)

Was braucht es, damit eine Demokratie auch im Jahr 2051 funktionieren kann? Welche neuen Möglichkeiten der Partizipation entstehen mit dem technologischen Fortschritt? Und wo lauern Gefahren? Ramona Sprenger vom Dezentrum und Luc Oggier vom Polit-Forum Bern sprechen ĂŒber die Demokratie der Zukunft. Dabei schlagen sie eine BrĂŒcke zwischen der Ausstellung «Digitale Demokratie» im Polit-Forum Bern und der Ausstellung «Denkmal 2051» im Berner Generationenhaus.

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Ramona Sprenger zu Besuch im Demokratzer Podcast
Ramona Sprenger zu Besuch im Demokratzer Podcast

Wie sollte und könnte eine Wunsch-Demokratie aussehen?

Podcast mit Anna Boos im Futurepodcast (Januar 2022)

In dieser Folge sprechen Regula StĂ€mpfli und Anna Boos ĂŒber DigitalitĂ€t, Partizipation und Demokratie. Im Auftrag der Stiftung fĂŒr Technologiefolgen-AbschĂ€tzung entwickelte das Dezentrum unter der Co-Leitung von Anna Boos Zukunftsszenarien fĂŒr eine digitale Demokratie 2050. Die Szenarien entstanden in interdisziplinĂ€ren Workshops, wurden in Kurzgeschichten und Artefakte ĂŒbersetzt und im Polit-Forum Bern ausgestellt. Anna Boos erklĂ€rt die Methode und warum es wichtig ist, Zukunft vielfĂ€ltig zu denken.

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